Wiebke Worm – Mit ganzem Herzen pflegen …

Heute möchte ich Ihnen Wiebke Worm vorstellen, die ich auf Facebook kennenlernte. Uns verbindet das Thema ‚Pflege von Angehörigen‘. Und die Freude an der Fotografie! Auch Pflegende, nicht nur Trauernde, brauchen mal Trost – und vor allem Unterstützung.

Ich lasse nun Wiebke zu Wort kommen, die sich zunächst vorstellen möchte:

 

„Ich habe mich schon früh für Kunst und Musik begeistert. So lernte ich mit acht Jahren das Klavierspiel, und Fotografie begleitete mich von Kindesbeinen an.

Aufgrund einschneidender persönlicher Erlebnisse entdeckte ich meine Leidenschaft für das Schreiben, was seitdem mein Leben bereichert (und ich hoffe, das Leben meiner Leser/innen auch).

Anfang 2014 habe ich mein erstes Buch veröffentlicht, was für ein Gefühl! Vier weitere Bücher folgten bisher, und jedes Mal ist es spannend.
Meine Leidenschaft für das Fotografieren ist ebenfalls ungebrochen.“

Wiebke für Kerzenschatztruhe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Nachdem sich mein Leben in den letzten Jahren recht drastisch geändert hat, wurde ich dazu angehalten, ein Tagebuch zu schreiben. Ich stellte dabei (erneut) fest, dass das so gar nicht meine Welt ist, dafür fing ich aber an, meine Gedankensplitter aufzuschreiben. Stück für Stück entwickelte sich alles weiter, wie es immer so ist. Es wurde meine kreative Seite, die im normalen Büroalltag etwas verkümmert war, wieder freigelegt, darüber bin ich heute sehr froh und dankbar. Auch, weil ich deshalb bisher so viele tolle Menschen kennen und schätzen gelernt habe.

Inzwischen würde ich sagen, dass Schreiben für mich wie Klavierspiel ist. Ich setze mich an die Tasten und lege los, schnell bin ich in eine andere Welt abgetaucht und bin oftmals erstaunt, was dort so alles passiert.
Ich schreibe aber fast noch lieber, als dass ich zeichne und ich engagiere mich gerne bei sozialen Projekten.

So habe ich bei einigen Anthologien für einen guten Zweck mitgemacht, sogar selber eine herausgegeben, und ich habe die Seite ‚Wir pflegen unsere Lieben‘ ins Leben gerufen. Darüber starten wir einmal im Moment die Aktion „Herzensangelegenheiten“, mit der wir die Politik auf die Situation vieler pflegender Angehöriger aufmerksam machen möchten. Seit kurzem schreibe ich alle vierzehn Tage eine kleine Kolumne auf der Onlineplattform ‚Pflegebibel‘, deren Redaktion nach einem Interview über mich, mit der Anfrage, ob ich das nicht machen wollte, an mich herangetreten ist.“

Link zur Pflegebibel

Facebook-Seite „Wir pflegen unsere Lieben“