Feng Shui

Kennen Sie Feng Shui?

Das ist weit mehr als „Möbel rücken“, wenngleich genau das auch dazugehört.

Ich habe heute Morgen (noch vor dem Frühstück!) einem Regal einen neuen Platz zugewiesen. Habe alle DVDs feucht gereinigt, ebenso das Möbelstück.  Bei der Gelegenheit habe ich auch altes, nicht mehr zu uns passendes, aussortiert. Zwei Filme wandern in den Geschenkeschrank der Methodistenkirche. Jetzt sieht es so aus, als ob das schlanke, hellholzige Regal „schon immer“ an diesem Platz gestanden hätte. Es steht an dieser Wand zwischen zwei kleinen Schränken in vollkommener Harmonie.

Karen Kingston sagt in ihrem Buch „Heilige Orte erschaffen mit Feng Shui“:

„Ihr Zuhause ist ein lebendiges Abbild all dessen, was in Ihnen und in Ihrem Leben geschieht.“

Wie recht sie doch hat! Wenn ich mir überlege, welche Entwicklung unser neues Leben in Fellbach genommen hat, und wie sich zeitgleich die Wohnung veränderte durch unser Tun oder Lassen, dann kann ich Karen nur aus vollem Herzen zustimmen.

Feng Shui zu praktizieren (womit vor ungefähr 20 Jahren begann), ist wie das magische Denken und Fühlen eines Kleinkindes – nur mit dem immensen Unterschied, dass es die Realität tatsächlich verändert. Feng Shui ist ein mächtiges Werkzeug, daher sollte man verantwortungsbewusst und mit Respekt damit umgehen.

Auch das simple Staubwischen gehört dazu, das Fensterputzen, der Frühjahrsputz … ja! Wertet diese innere Einstellung zum leidigen Saubermachen nicht gleich die Hausarbeit auf? Was wir in unserer und für unsere Wohnung tun, das tun wir immer auch für uns selbst und die, die mit uns zusammen wohnen. Man kann die häusliche Umgebung als Erweiterung des menschlichen Körpers ansehen. Als Ausdruck unseres Seins.

Feng Shui spricht immer wahr.

Entscheidungen zu treffen setzt Energien frei. Gestern Abend traf ich eine. Nämlich die, in meiner Tätigkeit als Nachbarschaftshelferin ein halbes Jahr lang ab Januar 2014 zu pausieren. Ich möchte mehr Zeit für das Schreiben haben! Mehr Zeit für meine Gesundheitspflege, für die Wohnung und den Garten.

Ich werde ja sehen, ob das Weglassen der außerhäuslichen Arbeit das gewünschte Ergebnis bringt, oder nicht. Wenn ja, werde ich vielleicht ganz damit aufhören.

Die Energie, die frei wurde, weil ich nicht länger den inneren Konflikt in mir trug, habe ich umgesetzt und dem DVD-Regal einen neuen Platz zugewiesen.

 

Wie gesagt: eigentlich hat es schon immer an dieser Stelle gestanden. Ich wusste es nur nicht.