Blog Start

Genau heute vor zwei Jahren ging „Miras Welt“ erstmals online. Darum starte ich heute meinen Blog, obwohl der Umbau der Website noch im Gange ist.

Zwei Jahre! Viel ist geschehen seitdem.

Miras Welt nahm Einzug in viele Lesegeräte (Haushalte mag ich nicht sagen bei einem E-Book), aber vor allem zog diese Geschichte in die Herzen der Leser ein. Die Rezensionen in Blogs und auf Amazon und die persönlichen Gespräche mit einigen Lesern, die ich führen durfte, zeigen mir, dass es gut und richtig war, die Lebensgeschichte unseres Jüngsten den Menschen zugänglich zu machen.

Eltern behinderter Kinder werden immer noch schief angesehen, ausgegrenzt. Familien mit verhaltensauffälligen Kindern werden als lästig empfunden. Man sieht sie am liebsten „von hinten“, wenn sie -Gott sei Dank- wieder gehen. Gerade autistischen Kindern sieht man die Behinderung selten an, vor allem, wenn sie „nur“ das Asperger-Syndrom haben.

Eltern sterbender Kinder haben es auch unendlich schwer, aber sie erfahren auch viel Zuwendung und Hilfe. Dennoch: tiefe Trauer ist hierzulande auch ein Tabu. Niemand will -verständlicherweise- wissen, „wie sich das anfühlt“. Doch wenn man das nicht mal ansatzweise kennt, kann man sich auch nur schwer in die trauernden Eltern und Geschwister einfühlen.

Ich hoffe, dass ich mit „Miras Welt“ ein wenig beitragen konnte zum besseren Verständnis. Auch, dass Trauernde darin ein wenig Trost und Hoffnung fanden.

Denn es gibt ein „Leben danach“ – wenn man das alte Leben in Liebe annimmt und wandelt in Zuversicht und Dankbarkeit. Dann wird es im Herzen wieder hell!

 

 

Mögen Sie das Licht erkennen, wenn es Ihren Weg kreuzt!