Aller guten Dinge sind drei

Aller guten Dinge sind drei, sagt man. Da ist etwas dran.

 

Es ist ein altes Sprichwort, das aus der Bibel stammt und sich auf die Dreifaltigkeit bezieht (Vater, Sohn, Heiliger Geist), zudem ist die Drei eine der „Heiligen Zahlen“. Wer sich über Zahlenmystik informieren möchte, kann dies hier tun: http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/Zahlenmystik.htm

 

Aber ich möchte heute dieses Sprichwort auf etwas ganz und gar Irdisches anwenden:

Autoren – ihre Bücher – und die Leser

Diese drei gehören untrennbar zusammen, bilden in ihrer Drei-heit eine Einheit. Denn was ist eine gute Geschichte, die zwar erzählt wird, aber niemand hört sie? Sie ist nicht viel mehr als ein Hauch, als ein Gespenst – etwas Un-erhörtes. Und so möchte ich heute mal einen Artikel schreiben über meine Freude, mit meinen Lesern in Kontakt zu stehen. Mehrfach schon habe ich hören dürfen, dass meine Bücher nicht einfach nur gut unterhalten, sie üben auf manche Menschen auch eine gewisse Wirkung aus. So schrieb mir z. B. eine Veronika (ich darf ihren Namen nennen), dass sie bei der Lektüre einer Leseprobe für einen Moment wieder das kleine Mädchen war, das noch an Wunder glauben kann. Und eine andere Frau schrieb mir kürzlich in berührender Weise, dass mein Buch „Miras Welt“ ihre Einstellung zum Leben völlig geändert habe.

 

an Wunder glauben

 

 

Ich habe Veronikas Worte mit Photoshop für mich aufgearbeitet. Dieses Bild hängt an der Wand, über meinem Bildschirm. Es stärkt mich, wenn ich mal einen Durchhänger habe und das Schreiben zur Mühe wird.

Danke, Veronika!

 

 

 

 

 

 

 

Denn zu Schreiben ist echte Arbeit. Auch wenn es ein freudvoller, kreativer Akt ist, den Künstlerseelen zum erfüllten Leben brauchen, wie ein Mensch das Atmen braucht. Es (ver-)braucht viel Zeit, viel Konzentration, viel nüchterne Arbeit wie Korrektur lesen, Formatieren und einiges mehr, vom späteren Marketing mal ganz zu schweigen. Und dann verdient man letztlich nicht viel mehr als 1 €uro pro verkauftem Exemplar. (So lange ein Buch kein Bestseller ist, sollte man es tunlichst unterlassen, sich den Stundenlohn auszurechnen)

Doch solche Gedanken verfliegen schnell, wenn man zufriedene Leser hat, die ihre Freude äußern, sich die Mühe machen Rezensionen zu schreiben und auf verschiedenen Portalen einzustellen. Oder gar wenn sie „ihrem Autor/ihrer Autorin“ ein kleines Geschenk machen … so wie dieses hier zum Beispiel:

 

novemberblog 001

 

 

 

 

So ein Eulen-Lesezeichen hat was!

Eulen stehen u. a. für Weisheit – und Bücher sind gut darin, Weisheiten unters Volk zu bringen

Vorausgesetzt, es sind gute Bücher …

😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

novemberblog 004

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und auch dieses handgearbeitete Lesezeichen ist ein schönes Geschenk an mich, von einer meiner treuesten Leserinnen. Ich mag daran besonders, dass das Wort „Phantasie“ noch auf die alte Art geschrieben ist.

Es fühlt sich immer noch wie ein kleines Wunder an, wie ein „Dauer-Weihnachtsgeschenk“, wenn ich mir vergegenwärtige, dass es inzwischen mehrere Leser gibt, die ALLE meine Bücher bei sich haben und sehnsüchtig auf neue Bücher warten. Und so werde ich fleißig weiterarbeiten, und ein Buch nach dem anderen in die Welt schicken – denn an Ideen mangelt es mir nicht!

Drei gute Dinge: der schreibende Mensch, das Buch, die Lesenden!